Nach Protest-Sturm: Brüssel bläst Zugriff auf private Gärten vorerst ab

Die EU hat auf den Druck der Bürger reagiert, die sich nicht vorschreiben lassen wollen, welches Obst und Gemüse sie in ihren Gärten anbauen wollen: Die EU wirft sich mit der neuen Saatgut-Verordnung vor den Hobby-Gärtnern förmlich in den Staub. Doch erst wird der Entwurf durch die Hände der Lobbyisten von Monsanto & Co. gehen. Für die Bürger ist weiter höchste Wachsamkeit geboten.

Die EU rudert bei der Saatgut-Verordnung nach einem Proteststurm zurück - vorerst. (Foto: Flickr/Augapfel)

Am Montag hat die EU-Kommission die Änderungspläne zur Neuordnung des europäischen Saatgut-Marktes vorgelegt. In einer Erklärung sagte der zuständige Kommissar Tonio Borg, dass Tausch und privater Verkauf von Saatgut nicht von den Regulierungsmaßnahmen berührt würden. Der kleinstrukturierte Handel und alte Sorten sollen ebenfalls Ausnahme-Regelungen bekommen.

Ziel der Verordnung sei die Vereinfachung der vielen bisherigen Gesetzestexte und ein reduzierter Verwaltungsaufwand für Landwirte, Züchter und Lebensmittelunternehmen, heißt es im entsprechenden Begleittext. Besonders sei darauf geachtet worden, wie sich die Rechtsvorschriften auf KMU und Mikrounternehmen auswirken – diese seien von denjenigen Auflagen ausgenommen, die die höchsten Kosten und den größten Verwaltungsaufwand verursachen.

hier weiterlesen:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/06/nach-protest-sturm-bruessel-blast-zugriff-auf-private-gaerten-ab/

 

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